Dienstag, 11. November 2014

Kaldis - Starbucks äthiopischer Art

Apropos Starbucks: Sowas Ähnliches gibt es sogar in Äthiopien. Eine Frau, die mal in Amerika war, wollte gern einen Starbucks in Äthiopien eröffnen. Starbucks jedoch, war sich der Einnahmen nicht sicher und verweigerte also die Unterstützung der Eröffnung in Äthiopien. Kurzer Hand bastelte sie dann ein eigenes Konzept und eröffnete eine eigene Kaffeekette, die sehr gut läuft. Witzig ist: sie sieht aus wie Starbucks, hat ein Konzept wie Starbucks, ist aber kein Starbucks. Denn in Äthiopien sind Lizenz- und Urheberrechte noch sehr peripher ausgeprägt. Der Kaffee bei Kaldis, so heißt der wunderbare Laden, ist allerdings genauso gut, nein, eigentlich noch viel besser, wie beim westlichen Konkurrenten, denn er kommt ja direkt aus dem Land. Natürlich der erste Kaffeladen, den ich dort mit meinen lieben Kollegen besuchte, nach der Arbeit, zu Feierabend. Einzig das Gebäck dort ist gewöhnungsbedürftig. So viel Zucker! Uiuiui, da reichte tatsächlich so ein winziges Törtchen. Ich hab jetzt sogar ein Video dazu bei youtube gefunden. All diese Videos und Informationen über Äthiopien, die heute im Internet umhergeistern, gab es damals noch nicht, als ich 2012 zurück kam.

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